| Phnom Bakheng auf deutsch |
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| Der Phnom Bakheng dominiert die Ebene von Angkor, der ideale Standort für einen Tempel. (Phnom heißt 'Hügel' oder 'Berg'.) Am Ende des 9. Jahrhunderts gründete Yasovarman I. um den Phnom Bakheng herum die neue Hauptstadt. Yasodharapura ('die Stadt des Yasovarman'), jetzt Angkor genannt, blieb Hauptstadt für ein halbes Jahrtausend. Yasovarman baute den Östlichen Baray, den Fluss (heute: Stung Siem Reap) ließ er umleiten; er wurde zu Ganges, dem heiligen Fluss. Vom Fluss im Osten führte eine 2 km lange Avenue zu einer von Löwen bewachten Terrasse. Von hier steigt eine steile, heute weitgehend zerstörte Treppe hinauf zum Tempel. (Wir benutzen für den Aufstieg einen der beiden Fußwege.) Der Gipfel des Hügels wurde planiert, die fünf-stufige Pyramide ist aus dem anstehenden Felsen gehauen und mit Sandstein verkleidet. Vier Treppen, von Löwen bewacht, führen auf die oberste Stufe und die erhöhte Plattform. Nandi-Statuen finden wir noch im Norden, und – modern erneuert - im Süden. Oben standen fünf Türme in Quincunx-Stellung (wie die fünf Augen auf einem Würfel). Diese Form wurde hier erstmals gebaut, sie prägte dann die Khmer-Architektur: Östlicher Mebon, Pre Rup, Ta Keo und Angkor Wat haben die Quincunx. Aber im 15. oder 16. Jahrhundert haben buddhistische Mönche die Türme weitgehend zerstört, um eine riesige Statue des sitzenden Buddha aufzuschlichten. Dies misslang, bei der Restaurierung des Tempels wurden die Trümmer der Statue wieder abgeräumt. Die Aussicht ist großartig: der Wasser-Graben und die Mauer von Angkor Thom, Phnom Bok und dahinter Phnom Kulen, Angkor Wat genau von Nordwesten, also in der Diagonale, Siem Reap, den See Tonlé Sap und den Westlichen Baray.Der Bakheng hat die gleiche Struktur wie sein Vorgänger, der Bakong. Türme und Zahlen
Insgesamt umstehen 108 Türme den zentralen Turm. Aus jeder Himmelsrichtung sind 33 Türme sichtbar. Phnom Bakheng auf englisch, dort auch Literatur. |